Was ist bei der Auswahl einer ergonomischen Maus zu berücksichtigen?

Ergonomische Mäuse erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Einer der Vorreiter auf diesem Gebiet ist Logitech und legt mit der neuen Logitech MX Master die Messlatte für ergonomische Mäuse höher, vermutlich als sie bisher je war. Was die Maus so gut macht und was bei der Auswahl einer ergonomischen Maus zu berücksichtigen ist, erfahren Sie im Artikel.

Hersteller, kabellos/kabelgebunden, Sensor und Auflösung?

Das Kriterien Nummer 1 für die Auswahl ist, ob die Maus mit der rechten oder linken Hand bedient werden soll. Während Mäuse für Linkshänder weniger angeboten werden, gibt es für Rechtshänder nahezu endlos viele Modelle.

Im deutschsprachigen Raum gibt es mittlerweile über 100 verschiedene Hersteller für Computermäuse und über 2000 unterschiedliche Modelle. Das Angebot ist also kein Problem, denn Mäuse gibt es wie Sand am Meer. Besonders Logitech ist für seine kabellosen ergonomischen Mäuse bekannt, die schon lange nicht nur im privaten Umfeld eingesetzt werden, sondern auch im produktiven Umfeld bekannt sind. Das Topmodell Logitech MX Master ist einer der Topseller in Deutschland und der Nachfolger der etwas betagten Logitech Performance Mouse MX. Hierbei empfiehlt sich also auf vertraute Namen zu setzen und Kundenrezensionen heranzuziehen.

Ein weiterer Faktor bei der Wahl einer Maus ist, ob diese kabelgebunden oder kabellos sein soll. Falls sie kabelgebunden sein soll, dann setzt diese vermutlich auf USB oder PS2 und sollte problemlos an einem freien Anschluss des PCs funktionieren. Unter Umständen muss ein Treiber oder eine Software installiert werden, welche wahlweise als CD beiliegt oder als Download bereitsteht. Kabellose, also drahtlose Mäuse, stellen da einen größeren Aufwand da, da dort zumindest Empfänger und Maus einmalig gekoppelt werden müssen. Auch bleibt die Frage, auf welche Technik Sie hierbei setzen wollen (Funk/Bluetooth). Außerdem müssen Sie sich Gedanken um die Stromversorgung des Geräts machen, wobei Ihnen meist eine Batteriestatusanzeige hilft. Zusätzlich dazu, werden manche Modelle mit Ladestation ausgeliefert.

Der nächste wichtige Punkt ist der verbaute Sensor und dessen Auflösung in dpi. Grundsätzlich unterscheid man hierbei zwei Arten, nämlich optische Infrarot Sensoren und Laser Sensoren. Hierbei sind optische Sensoren den Laser Sensoren zu bevorzugen, außer bei den Laser Sensoren handelt sich um eine Eigenentwicklung wie Logitechs Darkfield Laser, der auf Glasoberflächen funktioniert. Auflösungen von jenseits der 3000dpi sind oft dem Bereich Gaming vorbehalten und so liegen die ergonomischen Mäuse meist bei 1000-2000dpi und lassen sich entweder per Taste oder Software regeln. Eine höhere Auflösung ist dabei nicht immer gleichbedeutend mit einem besseren Sensor.

Form, Anzahl der Tasten, Scrollrad und weitere Besonderheiten

Die Form einer ergonomischen Form ist von größter Bedeutung. Wollen Sie eine “normale” ergonomische Maus, eine vertikale Maus, eine Maus mit Trackballs oder was ganz anderes? Sollten Sie sich unsicher über die Form sein und ob diese Ihnen passt, können Sie diese in einem Elektrowarengeschäft im Voraus ausprobieren oder vom Rückgaberecht bei Online-Shops Gebrauch machen. Wie die Maus Ihnen schlussendlich passt, hängt von der Form Ihrer Hand und ihrer Grifftechnik sowie der Anpassungsfähigkeit der Maus ab, denn manche verfügen beispielsweise über verstellbare oder abnehmbare Seitenteile. Weitere Besonderheit mancher Mäuse sind Gewichte, über die das Gesamtgewicht der Maus justiert werden kann.

Machen Sie sich zudem Gedanken, wie viele Tasten Sie brauchen und welche Funktion das Scrollrad erfüllen soll. Brauchen Sie nur drei Maustasten oder haben Sie lieber sieben oder mehr frei konfigurierbare Tasten? Brauchen Sie ein einfaches Mausrad oder ein 4-Wege-Scrollrad, dass sich zwecks horizontalem Scrollen in mehrere Richtung bewegen lässt. Vielleicht hätten Sie auch gerne zwei Scrollräder, sodass vertikales und horizontales Scrollen getrennt voneinander sind. Eine Alternative dazu wäre auch ein Scrollball, welcher jedoch selten zu finden ist. Zudem erfreuen sich Touch-Scrollpanel immer größerer Beliebtheit. Alles eine Frage Ihres Bedürfnisses und der Anforderungen, die Sie an Ihre Maus stellen.

Weitere Besonderheiten sind bei kabellosen eine mitgelieferte Ladestation oder ein integriertes Fach für den Empfänger. Diese Besonderheit ist oftmals bei kleinen Notebook Mäusen wiederzufinden und ein praktisches Feature. Einige Mäuse besitzen, wie bereits schon erwähnt, ein Fach für Gewichte und passende Gewichte, mit denen das Gewicht der Maus umgestellt werden kann. Ein immer beliebteres Feature moderne Nager ist Onboard-Speicher, auf dem verschiedene Profile abgespeichert werden können und so Auflösung, Tasten, Beleuchtung und weitere Parameter eingestellt werden können.

Passen Sie zudem auf, nicht Modelle älter als Baujahr 2008 zu verwenden. Oftmals erhalten diese keine Treiberupdates mehr oder sind gar gar nicht mehr mit den neusten Versionen von Windows und Mac kompatibel. Achten Sie also immer auf Logos, die darauf hinweisen, ob ein Produkt mit Windows 7 oder 8 bzw. Mac kompatibel ist. Halten Sie außerdem danach Ausschau, ob das Produkt, dass Sie kaufen wollen überhaupt noch auf der Herstellerseite gelistet ist. Handelt es sich um ein Plug & Play Gerät, also eins ohne extra Treiber, dann sollte dies kein Problem darstellen. Ansonsten sollten Sie immer die neuste Software von der Hersteller Webseite beziehen.

Ergonomische Maus: Fazit

Halten Sie nach den oben genannten Kriterien Ausschau und entscheiden Sie sich damit, welche Maus Ihnen am besten gefällt. Nicht zuletzt ist auch der Preis ein entscheidender Faktor und ob Sie ein günstige Maus für 20€ oder eine für 100€ oder mehr nehmen, liegt in Ihrer Hand. Als ideale Ergänzung empfehlen wir die Verwendung einer ergonomischen Tastatur, sodass die Hände bei Bedienung eines PCs oder Laptops möglichst natürlich eingesetzt werden können.

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